Wärmepumpen sind effizient - aber sie brauchen Strom, und zwar oft genau dann, wenn er teuer ist: früh morgens und abends. Wer Wärmeerzeugung und Solaranlage zusammenspielen lässt, senkt die Heizkosten deutlich, ohne auf Komfort zu verzichten.
Das Grundprinzip: Wärme ist speicherbar
Anders als Licht lässt sich Wärme gut zwischenspeichern - im Pufferspeicher, im Warmwasserboiler und in der Gebäudemasse selbst. Genau das macht die Wärmepumpe so flexibel: Man kann sie vorziehen, wenn Strom günstig oder Sonne da ist, und in teuren Stunden pausieren lassen.
Drei Wege, Wärmepumpe und PV zu koppeln
Überschussmodus: Läuft die PV über, hebt Solistrom die Soll-Temperatur leicht an und „lädt“ den Speicher mit Sonnenwärme.
Preis-Optimierung: Mit dynamischem Tarif wandert das Aufheizen in die günstigsten Stunden - oft nachts für wenige Cent pro kWh.
Sperrzeiten: In besonders teuren Spitzen pausiert die Wärmepumpe, ohne dass es im Haus kalt wird.
Was ist SG-Ready?
„SG Ready“ (Smart Grid Ready) ist eine standardisierte Schnittstelle, über die sich Wärmepumpen extern ansteuern lassen - z. B. mit dem Signal „jetzt verstärkt heizen“ oder „pausieren“. Viele moderne Geräte bringen sie mit. Darüber kann Solistrom die Wärmepumpe in den Überschuss- oder Tiefpreisbetrieb schicken, ohne in die Regelung selbst einzugreifen.
Der Trick ist nicht, härter zu heizen - sondern zur richtigen Stunde.So richtest du es ein
In Solistrom verbindest du deine Wärmepumpe (per Hersteller-Anbindung oder über SG Ready) und wählst die Modi, die zu dir passen: Überschuss, Preis, Zeit - einzeln oder kombiniert. Danach läuft die Optimierung im Hintergrund. Ob deine Wärmepumpe unterstützt wird, prüfst du in der Geräteliste; was günstige Stunden ausmacht, erklärt unser Artikel zu dynamischen Strompreisen.